Was muss man tun um ein MĂ€dchen zu bekommen?

NatĂŒrlich habe ich VerstĂ€ndnis fĂŒr Eltern, die sich nach dem dritten Jungen nun endlich ein MĂ€dchen wĂŒnschen und Suchmaschinen fĂŒttern mit Anfragen wie „Was tun um das Geschlecht zu beeinflussen?“ oder „Wann zeugt man ein MĂ€dchen?“
Sicher, es gĂ€be außerdem LĂ€nder (beispielsweise solche mit einer Ein-Kind-Politik), in denen wĂ€re es tatsĂ€chlich sinnvoll das Geschlecht beeinflussen zu können, als stattdessen Abtreibungsraten hinauf zu treiben.

GrundsÀtzlich aber ist es einfach eigenartig, auf welche -teilweise absurden- Arten ernsthaft versucht wird das spÀtere Geschlecht eines Babys zu bestimmen.

Sexualpraktiken und Timing

Angeblich haben bestimmte Sexualstellungen Einfluss auf das spĂ€tere Geschlecht. Da die mĂ€nnlichen Spermien als schneller aber weniger langlebig gelten möge man ihnen um die Wahrscheinlichkeit fĂŒr ein MĂ€dchen zu erhöhen, den Weg möglichst lange machen. So wĂ€re beispielsweise eine Position Ă€hnlich der Stellungen in der Hundewelt sicherlich eher förderlich fĂŒr einen Jungen…
Auf dieser Theorie basiert auch die Annahme, mit dem richtigen Timing könne man ein MĂ€dchen herauf beschwören. Plant man den Beischlaf entsprechend möglichst weit vor dem Eisprung, sollten es eigentlich nur noch sehr wenige mĂ€nnliche Spermien bis zu diesem Tag ĂŒberlebt haben – ein MĂ€dchen ist in Reichweite! Kann aber natĂŒrlich auch passieren, dass kein Spermium mehr da ist…
Am besten finde ich die Empfehlung, die Frau möge fĂŒr ein MĂ€dchen möglichst nicht zum Höhepunkt kommen. Man darf mal vorsichtig rechnen, wie viele Jungs es demnach eigentlich noch geben dĂŒrfte?!

Ein MĂ€dchen aus dem Reagenzglas

FĂŒr mich völlig beĂ€ngstigend sind die Möglichkeiten in Virgina. Dort gibt es ein Institut fĂŒr Gentechnik, dass sogar ein Patent darauf hat, das Geschlecht bei einer Reagenzglasbefruchtung selektieren zu können. Dazu werden die Spermien vor der Befruchtung eingefĂ€rbt und anhand ihrer GrĂ¶ĂŸte (X-Chromosonen – Jungs – haben etwa 3 Prozent mehr DNA) mittels eines Lasers im Anschluss sortiert. Abgesehen davon, dass in diesem Institut gerade einmal 20 Prozent der Frauen ĂŒberhaupt schwanger werden, ist es fraglich, welchen Einfluss die Behandlung der Spermien auf das spĂ€tere Kind hat. Sicherlich sind ErbschĂ€den bei solchen Techniken nicht ausgeschlossen…

Nach dem Mond gehen

Nicht nur das Haarwachstum ist durch den Mond zu beeinflussen. Nachdem ein tschechischer Arzt heraus gefunden hat, dass auch das Geschlecht des Babys abhĂ€ngig von der Ab- oder Zunahme des Mondes ist, kann man sich nun auch zahlreiche BĂŒcher mit Kalendern zur Bestimmung des richtigen Zeitpunkts kaufen. NatĂŒrlich wird man dazu aber auch im Internet fĂŒndig.

Bis zum Winter warten

Möchte man ein MÀdchen, sollte man vielleicht auch den Winter abwarten um am Kinderwunsch zu arbeiten. Es wurde bereits in einigen Studien nachgewiesen, dass es sich beim Menschen wie bei den Ratten verhÀlt. Dort werden im Sommer tendenziell mehr MÀnnchen geboren. Allerdings ist dieser Unterschied so extrem gering, dass wir uns doch vielleicht lieber nicht auf die Ebene einer Ratte begeben wollen um Kinder zu zeugen, oder?

MĂ€dchen? Her mit dem Salz – ErnĂ€hrung zur Geschlechtswahl

Es gibt fast nichts, zu dem es bisher noch keine Studien gibt. So gibt es selbstverstĂ€ndlich auch eine die sich auf den Zusammenhang zwischen ErnĂ€hrung und Geschlechtswahl bezieht. Laut einem französischem Frauenarzt sollte man fĂŒr einen Jungen möglichst auf die Magnesium- und Kalziumaufnahme vor der Schwangerschaft achten. Verzichtet man zudem auf Kalium und Natrium wird das Milieu unterhalb der GĂŒrtellinie wohl etwas frauenunfreundlich. Lediglich Spermien mit X-Chromosom fĂŒhlen sich hier noch wohl. Ein österreichischer Professor ist ebenfalls von DiĂ€ten zur Geschlechterbestimmung ĂŒberzeugt und empfiehlt genau das Gegenteil…

 

Was sagt ihr dazu?

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Leserinnen und Leser, liebe Lisa.
    Als ich schwanger war (was letztes Jahr erst war) hab ich mir auch viele Gedanken gemacht, wie ich das Geschlecht meines Babys herausbekommen könnte. Ich bin im Internet dann auf einen chinesischen EmpfĂ€ngniskalender (kann man googlen) gestoßen.
    Bei unserem kleinen Zwerg hats gestimmt… aber wie gesagt, eine Garantie gibts auf keine der verschiedenen Varianten.
    Überlasst es dem Zufall und lasst euch ĂŒberraschen.
    Hauptsache ist, das Kleine ist gesund!!!

    Antworten

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