Vornamen Babys – wie nenne ich mein Baby?

Die meisten Frauen machen sich schon lange vor einer Schwangerschaft Gedanken, wie ihr späteres Baby oder die Kinder einmal heißen sollen. Oftmals mehr oder minder ausführlich, kommen dabei auch gerne einmal Namen heraus, die bei näherem Hinsehen nicht die beste Wahl wären. Nur gut, dass Schwangere noch einmal ganz tief mit dem Partner in die Thematik Namenswahl eintauchen, so wird manch peinliche Namenskombination vermieden.

Was ist wichtig bei der Namensfindung?

  • Unglückliche Kombinationen
    Nicht immer bedenkt man bei der Überlegung eines Namens den eigenen Nachnamen. Da anders als bei der Wahl des Vornamens, der Nachname in den meisten Fällen feststeht, sollte man auch die Kombination in Betracht ziehen. Vor- und Nachnamen beginnend mit dem selben Buchstaben erinnern beispielsweise gerne an Überraschungseier-Figuren. Manche Vornamen werden erst bei Hinzuziehen des Nachnames ungewollt lustig. Der Klassiker hierzu: Der Mädchenname„Rosa“ in Verbindung mit jedem Nachnamen der eine Sache beschreibt. (wie der altbekannte „Schlüpper”).
  • Soziale Wertung / Kevinismus
    Einige Namen haben im Augenblick einen besonders schlechten Ruf. Auch Statistiken bestätigen die negativen Auswirkungen von Namen wie „Kevin“ auf schulische oder berufliche Bewertungen. Dies mag zwar ungerecht sein, dennoch sollte man im Hinblick auf die Zukunft des Babys überlegen, darauf Rücksicht zu nehmen.
  • Bedeutung des Namens in anderen Sprachen
    Häufig ist es gar keine schlechte Idee, den ausgesuchten Vornamen einmal durch ein Übersetzungsprogramm laufen zu lassen. Manche Namen haben in anderen Sprachen eine beleidigende oder peinliche Übersetzung. Gerade für Sprachen, die auch in Deutschland häufig gesprochen werden, wie Englisch, Spanisch, Französisch, Griechisch oder Türkisch, sollte man sich einmal absichern, ob eine Bedeutung existiert.
  • Die Top-Ten Namen
    Jedes Jahr gibt es sie: Die Liste der meist gewählten Mädchen- und Jungennamen. Oft ist man der Meinung einen besonders seltenen Namen gefunden zu haben. Im Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis gibt es noch keinen Elias. Doch beim Blick auf die Geburtslisten springt er einem immer und immer wieder entgegen. Bestimmte Namen ( im Augenblick beispielsweise sehr alte Namen) kommen einfach gerne in Wellen. Möchte man diesen Wellen entgehen, sollte man vorher einmal einen Blick in die Babygalerien oder TopTen-Listen der Standesämter werfen.2012 – beliebteste Vornamen (mit Vorjahresplatzierung)

    Jungen
    1. Luca/Luka (Vorjahr: 7)
    2. Maximilian (1)
    3. Alexander (2)
    4. Paul (3)
    5. Ben (5)
    6. Leon/Léon (4)
    7. Lukas/Lucas (6)
    8. Elias (9)
    9. Luis/Louis (8)
    10. Jonas (10)

    Mädchen
    1. Sophie/Sofie (1)
    2. Marie (2)
    3. Maria (3)
    4. Sophia/Sofia (5)
    5. Mia (4)
    6. Emma (6)
    7. Hannah/Hanna (8)
    8. Anna (7)
    9. Johanna (9)
    10. Luisa/Lousia (11)

    (Quelle: GfdS – Gesellschaft für deutsche Sprache)

  • Deutsches Recht und Bestimmungen einzelner Städte
    Nicht jeder Name ist in Deutschland zulässig. Zudem sind auch die Standesämter der Geburtsorte unterschiedlich streng bei Genehmigung mancher Namen. Ist der Vorname nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuweisen bedarf es häufig einem zweiten Vornamen. Außergewöhnliche oder frei erfundene Namen, welche bisher nirgendwo eindeutig als Name genutzt wurden, werden häufig ebenso abgelehnt. Rassistische oder für die Zukunft des Kindes eindeutig negative Namensgebungen sind zum Glück im Normalfall nicht zulässig.

Glücklicherweise sind Standesämter sehr aufmerksam bezüglich der Namenswahl. So manche Kombination oder ausgefallene Wort-Variante wäre sicherlich keine besonders freundliche Mitgift für die Zukunft vieler Kinder. Nicht alle Eltern bedenken bei der Namensfindung auch ob das Baby später über seinen Namen glücklich sein wird.

 

Habt ihr schon einmal sehr ungewöhnliche oder besonders gewöhnungsbedürftige Namen oder Kombinationen in eurem Bekanntenkreis erlebt?

 

 

Was sagt ihr dazu?

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