PMS nach der Schwangerschaft

Viele, die sich jahrelang zu den Glücklichen zählen konnten und von prämenstruellen Beschwerden verschont geblieben sind, sind besonders geschockt, wenn sie in Folge einer Geburt zum ersten Mal mit PMS zu tun haben. Was für den Außenstehenden oft nur nach einer „zickigen Laune in den Tagen vor den Tagen“ aussieht, kann für Betroffene zum Alptraum werden. Gerade beim erstmaligen Auftreten in Folge einer Schwangerschaft, wenn die frisch gebackene Mutter noch völlig im Hormonchaos steckt, kann PMS besonders belastend sein.

Was ist PMS?

Anzeichen für das prämenstruelle Syndrom variieren von Frau zu Frau, betreffen aber grundsätzlich die zweite Zyklushälfte. Während manche lediglich über leichtes Spannen in der Brust klagen, leiden andere sogar an psychischen Beschwerden wie Depressionen. Das Krankheitsbild ist äußerst vielschichtig.

Häufigste Symptome sind

körperlich:

  • Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
  • Kreislaufbeschwerden / Übelkeit
  • Kopf-, Rücken- oder Unterbauchschmerzen
  • Durchfall
  • Hautprobleme
  • Kraftlosigkeit / Erschöpfungssymptome / Ohnmacht
  • Reizsensibilität (Licht, Lärm, Gerüche, Stress)
  • Heißhunger / Appetitlosigkeit / Völlegefühl
  • spannende und schmerzende Brüste

psychisch:

  • Stimmungsschwankungen
  • Ruhelosigkeit
  • Reizbarkeit / Aggressivität
  • depressive Verstimmungen
  • übertriebene Gefühle (z.B. grundloses Weinen oder Lachen)

Schuld für das plötzliche Auftreten solcher Symptome nach der Schwangerschaft können folgende Ursachen sein.

Die Verdächtigen – Woher kommt PMS?

1. Hormone

Nach einer Entbindung kommt es zu einem enormen Abfall an Östrogen und Progesteron im Körper. Eine bekannte Erscheinung verursacht durch diesen Abfall ist der Babyblues, ein extremes Stimmungstief, dass sogar bis zur Wochenbettdepression führen kann. Der Körper braucht eine gewisse Zeit, sich auf die neue Hormonverteilung einzustellen. Ebenfalls verantwortlich für das fehlende Progesteron ist bei stillenden Müttern Prolaktin. Dieses Hormon ist für die Milchbildung verantwortlich. Zusätzlich zu dieser positiven Eigenschaft verhindert es aber auch einen Eisprung und damit leider auch eine angemessene Progesteronproduktion am Ende eines Monatszyklus.

2. Erschöpfter Vitaminhaushalt

Während einer Schwangerschaft und der darauf folgenden Stillzeit vollbringt der Körper Höchstleistungen. Mineral- und Vitaminreserven des Kreislaufs sind meist völlig verbraucht. Der Körper bringt dies durch unterschiedlichste Mangelerscheinungen zum Ausdruck. Eine von vielen – PMS.

3. schwangerschaftsunabhängige Einflüsse

Nicht außer Betracht gelassen werden sollten mögliche Faktoren wie Umweltgifte, Genuss von Nikotin- oder Kaffee, Pilzinfektionen, Schilddrüsenprobleme oder aber Schlaf- und Bewegungsmangel.

Wie kann man PMS behandeln?

Die Umstellung des Alltags und der Ernährung kann helfen. Zudem muss sich Dank der Weiterentwicklung natürlicher Medikamente keine Frau mehr mit ihren regelmäßigen Beschwerden abfinden.

In der Schuldmedizin erfolgt, aufgrund der stark unterschiedlichen Ausprägungen des prämenstruellen Syndroms, meist lediglich die Behandlung der Sympthome anhand von Schmerzmitteln, Antidepressiva oder Hormonen (beispielsweise die Pille oder Progesteron). Auf Dauer stollte aber eine ganzheitliche Behandlung erfolgen, bei der der einzelne Patient betrachtet und die Ursache behandelt wird.

    • Ernährungsumstellung
      Zur Linderung der Beschwerden kann der Verzicht des Konsums von Alkohol, Schokolade, Kaffee bzw. Tee und salzhaltigen Speisen beitragen.
    • Sport und Bewegung
      Bei körperlicher Betätigung wird das im Körper angelagerte Wasser schneller abtransportiert. Zudem kann die Bewegung unter der Sonne oder an der frischen Luft depressiven Verstimmungen vorbeugen.
    • Stressabbau und ausreichend Schlaf
      Körperliche Symptome können außerdem durch Ausgleich im Alltag wie Massagen, Yoga oder Entspannungsbäder und einem regelmäßigen Schlafrythmus gelindert werden.

Neben diesen Umstellungen im Alltag hat sich vorallem bewährt, die Vitamin- und Mineraliendepots aufzufüllen

  • Mönchspfeffer welcher auch gerne während der Regelblutungen und -schmerzen verwendet wird, kann den Zyklus auch bereits in den Tagen vor der Periode etwas stabilisieren und vorallem Symptome wie Brustspannen und Kopfschmerzen lindern. In der Schwangerschaft und Stillzeit allerdings ist die Anwendung von Mönchspfeffer nicht zu empfehlen.
  • Vitamin B6, sowie die Mineralstoffe Calzium und Magnesium helfen gegen Wassereinlagerungen.
  • Besonders wichtig für PMS geplagte Frauen ist die Einnahme von genug ungesättigten/essenziellen Fettsäuren. Besonders das Öl der Borago Officinalis (Boretschpflanze) kann durch ein spezielles Spektrum an essentiellen Fettsäuren helfen.
  • Aktuell ist ein Produkt auf dem Markt, dass neben den Fettsäuren auch alle weiteren Micronährstoffe liefert. Auch das darin zusätzliche enthaltene Vitamin E kann beitragen den Stoffwechsel wieder ins Lot zu bringen. amitamin® PMS Redux ist bisher einzigartig auf dem Markt. In einigen Studien konnte bei einer Einnahme über 6 Monate eine Verbesserung der Symptome bis zu 70 % nachgewiesen werden. Neben der  Wirkung des darin in hoher Dosis enthaltenen Borago Officinalis Öls innerhalb des Körpers, hat zudem die Anwendung für die Haut einen schönen Nebeneffekt. Bekannt aus der Behandlung von Ekzemen und Neurodermitis, wird sie wesentlich weicher und geschmeidiger.

Was sagt ihr dazu?

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Für dieses PMS Redux gibt es im Internet auch Sparcodes wo man 10% bekommt: RC102013 Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht!! 🙂

    Antworten
  • Mir hat bei meinen PMS-Beschwerden ein pflanzliches Präparat mit Mönchspfeffer sehr gut geholfen, es heißt Agnofem und wurde mir von meinem Frauenarzt empfohlen. Ich habe dann ein wenig im Internet recherchiert und habe gelesen, dass Mönchspfeffer oder die Traubensilberkerze ja generell sehr gut gegen allerlei Regelbeschwerden helfen. Und da ich sowieso lieber auf natürliche/ pflanzliche Arzneimittel zurück greife, kommt mir das sehr entgegen 🙂

    Antworten
  • Hey
    Ich bin auch grad dabei meine pms in griff zu bekommen
    Das ist so eine qual vor der mens ich denke echt ich dreh durch
    Das isn horrortrip.14 tage vor meiner mens beginnt der horrortrip
    Grausam ist das bin ständig am heuln innerlich total angespannt totaler druck in mir
    Teils kopfdruck stimmungsschwankungen dunkle gedanken. Ach das ist vll ein trip wahnsinn is das meine haut sieht aus als wäre ich voll in der Pubertät mein rücken genauso -.- bin total unglücklich. Ich will jetz mal pms redux ausprobieren mal sehn ob ich das endlich damit in griff bekomm. Ansonsten weis ich mir kein rat mehr 🙁
    Lg. Jaz

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü