Mit welchen Kosten beim Nachwuchs rechnen?

Für viele Paare gehört es zum Glück und zur Lebensplanung einfach dazu, früher oder später Nachwuchs in die Welt zu setzen. Damit kommt auf die junge Familie aber nicht nur in Sachen Verantwortung eine große Aufgabe zu, sondern auch das Haushaltsbudget sollte im Rahmen bleiben. Natürlich verursacht ein Baby vor allem im ersten Moment viele Kosten, die die Finanzen eines jungen Paares durchaus aus dem Lot bringen können. Wer generell einen Überblick über seine Ausgaben und Einnahmen hat, der kann auch hier gut planen und bleibt vor Überraschungen verschont. Leicht verständliche und übersichtliche Software wie beispielsweise von Lexware macht das Führen eines Haushaltsbuches einfacher und gewährleistet somit, dass man bereits bei der Babyplanung auch die Frage beantworten kann, ob man sich den Nachwuchs in der derzeitigen Situation überhaupt leisten kann.

Je nach sozialem Umfeld
können Kosten für das Baby variieren

Laut Experten investieren Eltern in ihren Nachwuchs bis zu deren Volljährigkeit knapp 120.000 Euro. Den Anfang macht die Babyausstattung und die zusätzlichen monatliche finanzielle Belastung, die neben Lebensmittel, Wohn- auch anfallende Arztkosten und Kleidung sowie Spielsachen umfasst. Laut Schätzung liegt der Aufwand der Eltern bei Babys und Kinder bis zum 6. Lebensjahr bei monatlich durchschnittlich 468 Euro. Ein Betrag, der sich mit dem Alter des Nachwuchses steigert und bei Teenagern bei knapp 655 Euro liegt. Wer sein Baby mit traditioneller Nahrung versorgt, also nicht unbedingt auf eine sehr gesunde Ernährung oder Bioqualität Wert legt, kommt mit oben genanntem Betrag aus. Wer tatsächlich im Naturkostladen einkauft, sollte mindestens 50% zur Summe dazu rechnen. Neben den kalkulierten Wohnkosten folgen die Aufwendungen für die Freizeitgestaltung, die für Babys hauptsächlich aus Spielzeug, aber auch aus Ausflüge in die Umgebung bzw. sonstige Unterhaltung besteht. Kleidung darf natürlich bei den Ausgaben auch nicht als Posten übersehen werdend, wobei gerade die Erstausstattung oftmals aus Geschenken oder Leihgaben älterer Kinder aus dem verwandten Umfeld und Freundeskreis besteht.

Adaptierung der Wohnsituation und
Erstausstattung sind Kostenfaktoren

Paare, bei denen Nachwuchs angesagt ist, müssen nicht nur in die Ausstattung für den Nachwuchs und die Einrichtung des Kinderzimmers Geld ausgeben, auch die übrige Wohnung muss unter Umständen für den Nachwuchs angepasst werden. Neben der Steckdosensicherung sollten auch Gefahrenstellen wie Herd, niedrig montierte Regale mit Wohnaccessoires und ähnliche Gegebenheiten verändert werden, was oft mit Kosten verbunden ist. Eine Babyausstattung, die sowohl Kleidung als auch Kinderwagen, Wickelkommode und eventuell erstes Bett umfasst, muss mit ca. 3.000 Euro gerechnet werden. Wer hier sparen möchte, der kann die Sachen aus zweiter Hand erwerben, was oft vor allem bei Kinderwägen oder Einrichtungsgegenständen eine gute Idee ist. Für die ersten Strampler, Spielzeug & Windeln wird ein Geschenkeregen von Verwandten und Freunden bei den Eltern natürlich gerne gesehen. Auch die moderne Tendenz, Gutscheine zu schenken, kann auf die Ankunft eines Babys in einem Haushalt umgemünzt werden.

Danach wird alles leichter

Mögen die Anschaffungskosten für das erste Kind hier und da noch sehr hoch ausfallen, geht der Trend beim zweiten oder dritten Kind doch stark nach unten. Kleidung, Kinderwägen und selbst Möbel können oft wiederverwendet werden und so lassen sich nicht zu verachtende Kosten sparen.
Mit steigender Erfahrung als Eltern bekommt man natürlich auch ein besseres Gespür für Kosten, weiß wie viel man von was kaufen muss (Windeln, Babyprodukte etc.) und kann vorausschauender Einkaufen – und Sparen.

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