Los junge Mütter! Mischt euch unter die Leute

Häufig ziehen sich junge Mütter nach der Geburt ihrer Babys aus dem Trubel zurück, den sie zuvor im Leben hatten. Parties, Freunde, Spaß und Hobby kommen dann oft zu kurz. Das mag mehrere Gründe haben. Sicherlich spielt bei vielen die Angst eine große Rolle. Spielt mein Baby mit oder schreit es unentwegt? Finde ich eine geeignete Möglichkeit zum Stillen? Wie reagieren die anderen? Dabei bekommt man diese Fragen doch nur beantwortet, wenn man sich der Situation auch stellt. Ich habe in den zwei Jahren mit meiner Tochter nur all zu oft erlebt, dass die Sorgen, die man sich zuvor macht, meist unbegründet sind. Meiner Meinung nach ist nur eines unglaublich wichtig

„Schon sehr jung sollte ein Baby viele Situationen kennenlernen. Natürlich müssen die immer ungefährlich für Gesundheit und Seele sein. Aber ein Kind, dass viel kennengelernt hat, wird im Normalfall stets offen und selbstbewusst auf neue Situationen reagieren und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen“

Problematik Stillen

Es gibt doch fast überall eine ruhige Ecke zum Stillen, einen Nebenraum oder sogar einen Wickelraum mit bequemem Sessel. Klar, es schließt einen in dem Augenblick vom Geschehen aus wenn man den Raum verlässt oder sich zurück zieht, aber auch das lässt sich ändern. Mit ein paar Mal üben, kann man auch auch mit einem Spucktuch neugierigen Blicken trotzen und mitten zwischen den Leuten problemlos stillen. Man darf sich nur nicht vor dem Versuch scheuen.

Wie reagieren die anderen

Ist man sich selbst in dem was man tut sicher, verunsichert einen so schnell nichts. Natürlich herrscht beim ersten Versuch unter Leute zu gehen Unsicherheit – die Reaktionen der Freunde machen das aber Ruck Zuck wieder weg. Kennt man die Signale seines Kindes ein wenig und hört darauf kann man sich entspannen. Vor allem aber: Nicht rein reden lassen. Niemand kennt das Kind wie die Mutter. Hat man das Gefühl das Kind ist überfordert oder wird mit der Situation nicht fertig geht man nach Hause. Keiner verurteilt einen wenn man vorsichtig ist. Aber den Versuch hat man gewagt. Merkt man dann zuhause man hätte gar nicht gehen müssen oder zweifelt ob das Weinen des Babys wirklich an der „Party“ lag, dann versucht man es eben erneut. Versuch macht klug ist hier die Devise. Es ist sicherlich noch kein Trauma entstanden, wenn ein Kind einer Situation ausgesetzt wird, die es einmal überfordert. Manche Kinder blühen in Gesellschaft auf, anderen ist es zu viel. Wissen tut man es nunmal erst wenn man es drauf anlegt.

Nervt mein Kind die anderen?

Bei unserer 2-Jährigen ist die Babyphase mittlerweile ja durch. Ab und an kommt sie nach wie vor auf Geburtstage oder Parties mit und darf etwas länger wach bleiben als sonst. Meist sehen wir dann nicht viel von ihr, weil sie von Arm zu Arm wandert oder die Leute bespaßt. Oft führt das dazu, dass sich alle anderen kümmern, nur nicht wir als Eltern. Aber auch hier hilft nur sich auf die Freunde zu verlassen. Wenn es gute Freunde sind, dann sagen sie wenn es ihnen zu viel wird, sie sagen einem wenn sie das Gefühl haben, das Kind wäre müde oder wenn es stört. Wir haben dies bezüglich nur gute Erfahrungen gemacht.

„Ein Kind kann den Alleinunterhalter oftmals locker ersetzen“

Auch bei einem offenen Gemüt hat noch selten ein Kind genervt. Es muss nicht still in der Ecke sitzen. Kinder sind weit mehr willkommen als wir oft meinen und werden von Freunden und Fremden doch im überwiegenden Teil positiv aufgenommen

Was sagt ihr dazu?

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