Fliegen mit Baby

 

Viele junge Eltern wollen zwar gerne mit ihrem Nachwuchs in den Urlaub fliegen, haben aber häufig Angst, dass ein längerer Flug Kleinkindern und vor allem Babys schaden könnte. Natürlich bedarf ein Urlaub mit Baby oder Kleinkind immer besonderer Planung, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Und wer die folgenden Tipps berücksichtigt, kann sichergehen, dass der Nachwuchs den Flug gut übersteht.

Reisen mit Babys bedürfen besonderer Planung

Auch mit Babys und Kleinkindern kann man ohne Probleme Reisen unternehmen – und dabei sogar das Flugzeug ohne Bedenken als Transportmittel wählen. Denn schon kleine Babys vertragen das Fliegen im Normalfall sehr gut – und das bereits ab dem achten Lebenstag. Nichtsdestotrotz müssen bei einem Urlaub mit kleinen Kindern gewisse Dinge berücksichtigt werden, damit sowohl der Nachwuchs als auch die Eltern die Anreise unbeschadet überstehen. Im Internet findet man schon viele Reisetipps für Urlaub mit Baby und auch wir wollen noch einmal die wichtigsten Ratschläge zusammenfassen. Wer die beherzigt, kann ruhigen Gewissens mit der ganzen Familie an Bord eines Flugzeugs steigen und in die Sonne fliegen.

7 Tipps für Flugreisen mit Babys

  1. Babys vorab durchchecken lassen
    Gerade bei Säuglingen und insbesondere bei Langstreckenflügen empfiehlt es sich, vor der Reise einen Kinderarzt aufzusuchen, der das Baby gründlich untersucht. Denn wenn Kinder Zahnschmerzen oder Ohrenentzündungen haben, sollte man aufs Fliegen besser verzichten. Wenn der Arzt grünes Licht gibt, gehen die meisten Eltern die Reise schon viel ruhiger an.
  2. Buggys von der Fluggesellschaft leihen
    Viele Fluggesellschaften bieten Leih-Buggys an, sodass der eigene Buggy oder Kinderwagen mit dem Gepäck aufgegeben werden kann. Wird dies nicht angeboten, empfiehlt es sich, den eigenen Buggy bis zum Boarding zu behalten. Im Flugzeug kann er dann abgegeben werden und wird nach der Landung wieder ausgehändigt.
  3. Pre-Boarding nutzen
    Eltern mit Kindern kommen meist in den Genuss des Pre-Boardings. Das kann allerdings auch nachteilig sein, denn wer als Erstes ins Flugzeug einsteigt, muss dort auch am längsten ausharren, bis es endlich losgeht. Tipp: Ein Elternteil nutzt das Pre-Boarding und verstaut bereits das Handgepäck sicher an Board, während der zweite Elternteil als Letztes mit den Kindern nachkommt.
  4. Ohrendruck ausgleichen
    Kindernasentropfen helfen gegen unangenehmen Ohrendruck während des Starts und der Landung. Alternativ kann man dem Baby einen Schnuller, das Fläschchen oder die Brust geben, da durch das Schlucken automatisch der Druck in den Ohren ausgeglichen wird.
  5. Die Baby-Reihe im Flugzeug reservieren
    In der ersten Reihe hinter den Trennwänden stehen für Säuglinge bis ca. zehn Kilogramm meist spezielle Babytragetaschen zur Verfügung. Da diese Plätze erfahrungsgemäß heiß begehrt sind, sollte man sie frühzeitig reservieren.
  6. Den eigenen Kindersitz mitbringen
    Alternativ kann ein eigener Kindersitz mitgebracht und entgegen der Flugrichtung mit dem Sicherheitsgurt auf einem Sitz befestigt werden. Da hierzu ein zusätzlicher Sitz erforderlich ist, ist dies natürlich die teurere Variante: Ein solcher Platz kann je nach Fluggesellschaft bis zu zwei Drittel des normalen Ticketpreises kosten.
  7. Ausreichend Proviant und Windeln dabeihaben
    Grundsätzlich gilt es, ausreichend Babynahrung, Getränke, Windeln und die passende Babykleidung dabei zu haben. Auch Feucht- bzw. Reinigungstücher dürfen nicht fehlen. So stellen auch unvorhergesehene Verzögerungen und Wartezeiten kein Problem dar. Einem schönen Urlaub steht dann nichts mehr im Wege.

 

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