Die richtige Pflege von Babyhaut

Die Haut eines Neugeborenen ist überaus empfindlich gegenüber jedwede Einflüsse. Naturgemäß ist Babyhaut noch nicht gegen äußere Einwirkungen abgehärtet und daher angenehm zart. Babypflegeprodukte sind vielfältig und überwerfen sich gerne mit ihren positiven Aussagen über Duft, Reinheit und Frische. Hierbei gilt: Was nicht “dreckig” im herkömmlichen Sinne ist, braucht auch keine Seife. An Babys Haut darf nur, was sie unterstützt, Energieräuber haben im Badewasser oder Cremeduschen nichts verloren.

Faltig, aber keinesfalls ledrig – Babyhaut

Nachdem Kinder im Mutterleib neun Monate in vollkommener Dunkelheit und in einer Flüssigkeit schwimmend verbracht haben, ist ihre Haut an Licht und Trockenheit nicht gewöhnt. Sonnenstrahlen, heiße Winde, aber auch klirrende Kälte setzten ihr zu und hinterlassen mindesten juckende Hautrötungen. Viele Neugeborene leiden zudem unter Neurodermitis oder der sogenannten “Windelallergie”, der Windeldermatitis. Rote Flecken auf dem Po treiben nicht nur das Kind zur Verzweiflung, sondern bringen viele Eltern um einen ruhigen Schlaf. Die Hautfalten, die der “Babyspeck” verursacht, sind ebenfalls ein Herd für Auffälligkeiten. Auch wenn Säuglinge nur wenige Schweißdrüsen haben, sammelt sich in den Falten Flüssigkeit und kann Reizungen oder gar Entzündungen hervorrufen. Heiße und kalte Luft trocknen die Kinderhaut aus: Babys produzieren nur wenig Talk und können somit die verlorenen Fette der Oberhaut nicht ausgleichen. Was trocken ist juckt und wo es juckt, wird gekratzt. Der Anblick eines sich blutig kratzenden, kleinen Würmchen ist nicht nur für Eltern ein schreckliches Geschehen.

Was ist das richtige Maß an Pflege?

Kinderhaut ist den Einflüssen der Umwelt weitgehend hilflos ausgeliefert. Sonnenbrände könnten katastrophale Folgen haben und hat man auch nur bei einem Winterspaziergang die Handschuhe vergessen, treten manchmal kleine Erfrierungen auf. Um nun das Kind angemessen zu pflegen, neigen viele Eltern zu Übertreibungen. Babys brauchen nicht mehr als zwei- bis dreimal pro Woche gebadet werden. Badezusätze, die Seifen beinhalten sind in der Regel nicht nötig. Babys schwitzen nicht viel, sie riechen von Natur aus himmlisch und verrichten weder Maler- noch Küchenarbeiten.

Wasser – die erste Wahl bei der Pflege von Babyhaut

Ein Säugling kann nicht dreckig sein. So reicht eine Wanne voll warmen Wasser aus, ein Kind zu waschen. Leidet das Baby jedoch unter trockener Haut oder ist es gar von Neurodermitis geplagt, darf Öl mit ins Vollbad wandern. Einige Tropfen Weizenkeimöl genügen, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden. Seifen, Brausebäder in lustigen Farben oder Schaumbäder sind nichts für Kinderhaut. Will man dem Baby mit einem “Gute-Nacht-Bad” oder einer Creme etwas Gutes tun, ist vor allem auf die Inhaltsstoffe zu achten. Wird dort gleich zu Beginn “Aqua”, sprich Wasser aufgelistet, ist es ungeeignet. Babyprodukte sollten auf Fetten basieren und keinesfalls reizende Inhaltsstoffe und Substanzen aus Formaldehyd enthalten. Ringelblume und Kamille wirken entzündungshemmend und dürfen auch auf dem wunden Po verwendet werden.

Falsche Inhaltsstoffe und Kindertränen

Greift man beim Babybad mal daneben, treten nur in den seltensten Fälle Langzeitschäden, wie bleibende Narben auf. Der Körper eines Neugeborenen ist meist robuster, als er auf den ersten Blick erscheinen mag. Hat man jedoch die unangenehmen Auswirkungen eines Pflegeproduktes miterlebt, nimmt man gerne Abstand von ihnen. Kindertränen schmerzen Eltern nachhaltiger und so muss die Wahl auf warmes Wasser, Öle und parfümfreie Cremes fallen.

Meine Wahl bei dem Kleinsten fiel auf die Kinder Haut Ruhe Lotion von Eubos, vielleicht lässt sie euch ja auch ruhiger schlafen!

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