8. SSW (Schwangerschaftswoche)

 

Nach wie vor trüben vor allem die Beschwerden in der Frühschwangerschaft den Alltag. Während das Baby sich rasend schnell entwickelt, muss die werdende Mutter mitunter ganz schön zurückstecken. Doch es gilt: Durchhalten! In wenigen Wochen ist das erste Trimester der Schwangerschaft überstanden und eine oft beschwerdefreie Zeit, um die Schwangerschaft endlich zu genießen, beginnt.

Die Entwicklung des Babys in der 8. SSW

Der Embryo misst bereits circa 15 Millimeter und wird aufgrund des Entwicklungsstandes nun Fötus genannt. In keiner anderen Schwangerschaftswoche wird er proportional zum Körper wieder so schnell wachsen. Es bedarf nun keinen hochauflösenden Ultraschall mehr um das schlagende Herz zu erkennen. Es ist bereits so stark, dass es den Kreislauf zwischen Plazenta und Nabelschnur nun alleine aufrecht erhalten kann. Auch andere Organe sind weit entwickelt. Magen und Nieren gehen bereits ihren Aufgaben nach und produzieren Magensäure und Urin. Arme und Beine haben sich weiter entwickelt, wobei die Arme den Beinen im Augenblick etwas voraus sind. Während die Füße die kleinen Schwimmhäute langsam verlieren, entwickelt sich an der Hand bereits ein Handgelenk. Der Fötus beginnt sich zu strecken und die gebeugte Haltung verschwindet. Im Körper beginnen sich einige Stellen zu Verknorpeln. Diese Verknorpelungen sind die Vorstufe der Knochen. Auch Ellenbogen und Knie entstehen jetzt auf diese Weise. Schon bald wird der Fötus nach den unkontrollierten Zuckungen die ersten im Ultraschall sichtbaren Bewegungen machen können.

Die Mutter in der 8. SSW

Nach wie vor leiden schwangere Frauen im Augenblick häufig an Übelkeit und Stimmungsschwankungen. Hinzu kommt jetzt nicht selten das Gefühl der Atemnot. Aber keine Angst. Das Baby ist gut versorgt: Das eigene Blutvolumen nimmt zu um dem Baby ausreichend Sauerstoff zu gewährleisten. Da eine hohe Sauerstoffzufuhr zum Kind jederzeit vom Körper sichergestellt wird, wird im Zweifelsfall einfach von der Mutter abgezwickt. So kann es durchaus passieren, dass man als schwangere Frau bei der kleinsten Anstrengung beginnt zu keuchen. Die Schwangerschaft bringt viele kleine Leiden mit sich. So kann es bei der Morgenhygiene nun vorkommen, dass man aufgrund der Hormonveränderungen Zahnfleischbluten fest stellt. Eine weitere sichtbare Veränderung am Körper sind die Brüste. Neben dem Wachstum dieser ist eine Schwangerschaft oft durch dunkle Warzenhöfe zu erkennen.

Ab wann nimmt man in der Schwangerschaft zu?

Keine Sorge. Auch wenn die ersten Hosen spannen liegt das nur selten an einer Zunahme. Die Gebärmutter, welche jetzt ungefähr die Größe eines Gänseeis hat, schafft sich Platz. Auch die Bänder und Gelenke der Hüfte lockern sich und das Becken wird breiter. Eine Gewichtszunahme in Form von „Fettreserven“ ist im Idealfall erst zwischen der 12. und 16. Woche zu erwarten. Viele Frauen leiden nach wie vor stark unter Übelkeit und tendieren eher zu einer Gewichtsabnahme.

Fehlgeburten in der Frühschwangerschaft

Gerade, weil sich viele Organe jetzt besonders stark entwickeln, ist diese Phase der Schwangerschaft sehr empfindlich auf Einflüsse von Außen. Aber auch ohne schädliche Einflüsse wie Medikamente, Nikotin, Alkohol oder andere Drogen kommt es häufig zu Fehlgeburten. Circa zwei von fünf Schwangerschaften enden mit dieser traurigen Gewissheit. Da der weibliche Körper immer wieder die Gesundheit des Fötus überprüft, wird er die Weiterentwicklung bei einer starken Fehlbildung unmittelbar selbst stoppen. Aber nicht immer gibt es einen eindeutigen Grund für eine Fehlgeburt. Sollte man eine Blutung fest stellen, welche meist ein deutliches Anzeichen oder Vorbote für einen Abgang ist, gilt es zügig den behandelnden Arzt aufzusuchen.

7. SSW                                                                                                                                                                                9. SSW

 

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