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Auf dem Blog wird’s ruhig – wir machen Mutter-Kind-Kur

 

Hier wird es in den kommenden drei Wochen wohl etwas still werden…

Ich brauch dringend mal eine Pause. Meine beiden sehr aktiven Racker – mitten in den verschiedensten Ausführungen der Trotzphase – haben mich in den letzten Jahren viel Kraft gekostet. Die ständigen Arzt- und Fördertermine durch die Schwerhörigkeit des Kleinen und die parallel dazu laufenden Hörgeschichten der Großen (das Legen von Paukenröhrchen, einer Rachenmandel-OP und Termine bei der Logopädie) haben viel Zeit in Anspruch genommen. Wer weiß, wie gerne Kinder unterhalb des Schulalters Ärzte besuchen und miterlebt hat wie kooperativ sie dabei sind, wird verstehen, wie viel Kraft ein jeder Arztbesuch kosten kann.

Ja ich gebe es zu: Mir ist trotz all dem angesammelten Wissen über Babys und Kinder in unserem Alltag die Kraft ausgegangen. Denn, wie ihr mit Sicherheit oft selbst erlebt: Babys und Kinder sind eben keine Maschinen. Daraus folgt: Auch jeder noch so richtige Denkansatz und jedes noch so korrekte Handeln führt im Zweifelsfall eben oft trotzdem nicht zum erwünschten Ergebnis. Das nagt an der Frustrationsgrenze.

On Top meine Arbeit, die ich so sehr liebe. Doch ihr müsst wissen: Mein Kleinster war in den letzten beiden Jahren nie in Fremdbetreuung. Nicht bewusst, es war mehr eine Nebenwirkung seiner Behinderung. Für das Schreiben hieß das, meine Hauptarbeitszeit verlagerte sich stets in die Mittagsstunden, wenn er schlief und in die Zeit nach dem Zubettgehen. Eben immer dann, wenn er meine Aufmerksamkeit nicht einforderte. Auch viele Stunden am Wochenende widme ich meinen Herzensprojekten. Ich liebe das Schreiben und so mache ich meine Arbeit seit jeher gerne. Doch die wenigen Minuten zum Durchatmen und um sich auf sich selbst zu besinnen fehlten. 

Wir machen eine Mutter-Kind-Kur

Das Beste was ich in diesem Moment tun konnte, war eine Kur zu beantragen. Und siehe da, erschreckend schnell wurde diese von der Krankenkasse genehmigt und so soll es in den nächsten Tagen für drei Wochen an die Ostsee gehen zur Mutter-Kind-Kur.

Hier will ich wieder Kräfte tanken,
neue Inspirationen für das Leben mit den Kindern finden,
neue Motivation für den Alltag als Mutter.

Hier werde ich sicherlich viele tolle Menschen kennenlernen,
tiefgründige Gespräche führen,
viel über mich selbst erfahren
und vor allem…
einfach mal allein sein und die Stille genießen.

So sehr freue ich mich schon auf die Stille des Meeres, die Weiten der Strände, die kalte Brise um die Nase die hoffentlich so viele schlechte Gedanken wie möglich mit sich nimmt.

Auf dem Blog wird es ruhig

Ich bin ganz sicher: Zurückkehren werde ich mit zahlreichen tollen Textideen und Beiträgen.

Vielleicht habt ihr auch Lust mir zu helfen, all die Themen noch zusammenzutragen, auf die ihr hier keine Antworten gefunden habt.

Was bewegt euch im Leben als Mama? Welche Fragen habt ihr noch zum Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Baby?

Inspiriert mich – ich freue mich drauf!!! 


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Kommentare

Andrea 28. Oktober 2014 um 19:28

Es wird nicht einfach sein, plötzlich von Fulltime-Mama auf sich selbst und die Stille umzuschalten. Auch hierfür braucht es ein bisschen Zeit und Geduld. Wenn man sich auch noch so sehr ein bisschen Ruhe und Zeit für sich selbst wünscht, wird man doch jedes Geräusch wahrnehmen und ein leicht ungutes Gefühl haben, die Kinder einfach in der Betreuung „abzugeben“. Aber genau das ist der Plan … Zeit zum Gespräch mit Pädagogen, Psychologen, Massagen, Bäder, Entspannung … und vor allem nicht vergessen, Zeit zum NICHTSTUN bzw. das zu tun, wozu man sonst nicht die Muse oder Gelegenheit hat oder sich einfach nimmt. Ich wünsche dir von Herzen, dass die Kinder einen Schritt weiter (allein schon durch die vielen Erlebnisse) und du mit neuen Erfahrungen und Ideen gut erholt und ein gutes Stück entspannter heim kommst. Alles Gute eurer kleinen Familie, Dein Schatz bzw. Papa freut sich auf euch 😉

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