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Was hilft bei wunden Brustwarzen?

Ein kleiner Mensch ist geboren. Für eine frisch gebackene Mutter das größte Glück der Welt. Die ersten Stillversuche sind soweit geglückt und das Neugeborene trinkt zufrieden seine Milch.

So wunderbar können die ersten Stunden mit dem Baby sein. Doch gerade zu Beginn der Stillzeit, bei empfindlichen Brustwarzen oder Kindern, die sehr häufig Hunger haben, kann das Stillen schnell zu wunden Brustwarzen führen und alles andere als entspannte Muttergefühle hervorrufen.

Leider leiden tatsächlich die meisten Erstgebärenden unter stark geröteten, rissigen oder richtig wunden Brustwarzen. Kein Grund natürlich das Stillen aufzugeben, dennoch ist schnelle Hilfe nötig um die gemeinsamen Stillmahlzeiten nicht zu einem Martyrium werden zu lassen.

Hilfe bei wunden Brustwarzen

  • viel frische Luft
    Die ersten Stunden im eigenen Krankenhauszimmer sollte man der wunden Brustwarzen zuliebe tatsächlich etwas freiliebig leben. Für die empfindliche Brustwarze ist es eine Wohltat, wenn nichts reibt. Daher hilft es bei wunden Brustwarzen möglichst oft „oben ohne“ oder beispielsweise mit geöffneten Jäckchen zu liegen. Möchte man trotzdem aufgrund des hohen Milchflusses einen Still-BH oder ein Top mit Stilleinlagen tragen, so sollte man am besten auf atmungsaktive Baumwoll-Einlagen zurückgreifen.  << Test zu Stilleinlagen >>
  • Muttermilch
    Muttermilch selbst hilft bei wunden Brustwarzen sehr gut. Mit der fettigen Textur der Muttermilch nach dem Stillen die Brustwarze einzureiben, ist die einfachste und günstigste Art der Pflege.
  • Stillkompressen
    Kompressen können ein wahrer Segen bei gereizten und Brustwarzen sein. Angenehm kalt aus dem Kühlschrank lindern sie Schmerzen von besonders gut zwischen den Stillmahlzeiten. Zudem desinfizieren sie die Brustwarze und beugen das Eindringen von Bakterien vor.
  • Lanolinhaltige Salben
    Auch das Auftragen einer Salbe hilft gegen wunde Brustwarzen.
  • Schwarzer Tee
    Das Auflegen von Teebeuteln kann sehr gut Linderung verschaffen.
  • Positionswechsel
    In dem man das Baby beim Stillen von verschiedenen Seiten an der Brust saugen lässt, kann man die wunden Stellen etwas schonen.
  • Nahtfreie Still-BH’s
    Eventuell sollte man zudem die BHs während der Stillzeit auf mögliche Nähte überprüfen, die unter Umständen direkt auf der Brustwarze reiben. Gute Still-BHs sollten das selbstverständlich nicht. Mehr unter „Welcher Still-BH ist der beste?

So beugt man wunden Brustwarzen vor

In Vorbereitung auf die Stillzeit gibt es die verschiedensten Gerüchte, wie man seine Brust auf das Stillen vorbereiten kann. Auf verschiedenste Weisen soll das „abhärten“ dazu beitragen, später keine wunden Brustwarzen zu bekommen. Diese Technik gilt aber als absolut überholt. Was hilft gegen wunden Brustwarzen? Das Baby beim Stillen richtig anzulegen! Es sollte nicht etwa nur an der Brustwarze saugen, sondern salopp gesagt eine „Hand voll Brust“ in den Mund bekommen. Je mehr Fläche das Kind zum Saugen hat, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit wunde Brustwarzen zu bekommen. Ein häufiger Positionswechsel (Stillen im Liegen, Stillen mit den Beinen des Babys nach Links oder Rechts oder Haltungen wie die „Footballhaltung“) kann außerdem helfen, die Brustwarzen nicht immer an den selben Stellen zu belasten.

Ist Blut beim Stillen schädlich für das Baby?

Bei besonders wunden Brustwarzen kann es auch dazu kommen, dass mit der Muttermilch etwas Blut fließt. Dies sieht fürchterlich aus, ist aber für das Baby völlig ungefährlich, da Blut unverdaulich ist und den Körper auf natürlichem Wege wieder verlässt.


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Kommentare

Baby beißt beim Stillen! Autsch! Hier schnelle Abhilfe finden. 20. Juni 2013 um 20:34

[…] Tipps zur schnellen Heilung bei wunden Brustwarzen findet ihr hier. […]

Antworten

Abstillen – so klappt es möglichst schonend 3. Februar 2014 um 12:50

[…] Schmerzen beim Stillen (zum Artikel “was hilft bei wunden Brustwarzen“) […]

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Stilleinlagen Test – Baumwolle oder Silikon 17. September 2014 um 22:19

[…] wunden Brustwarzen, Milchstau und Co. ist nämlich eines richtig unangenehm: Man läuft […]

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