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Holzspielzeug: Augen auf beim Kauf!

Kinder lieben Spielzeug. Auf der einen Seite dient es dem Zeitvertreib, auf der anderen Seite fördert es die motorischen Fähigkeiten. Besonders beliebt unter den kleinen Erdenbürgern sind Spielwaren aus Holz. Sie sind robust und dadurch besonders langlebig. Eltern bevorzugen Holzspielzeug, weil das Material natürlichen Ursprungs ist und sie sich beim Kauf besonders sicher fühlen. Anders als beim Kauf von Spielzeug aus Kunststoffen, bei denen man ständig von Schadstoffbelastungen oder gesundheitsgefärdenden Mitteln hört. Doch auch beim Kauf von Spielwaren aus Holz sollte man nicht willkürlich zugreifen.

Egal, ob Bauklötze oder Dampflock – Kinder spielen nicht nur gerne damit, sie stecken sich Spielzeug auch in den Mund. Und genau darin lauert die Gefahr: Viele Spielwaren, auch aus Holzm enthalten gefährliche Schadstoffe und Substanzen. In lackierten oder aus Sperrholz angefertigten Produkten wurden beispielsweise krebserregende Stoffe gefunden. Vor allem minderwertige Spielwaren sind gesundheitsgefährdend, weil sie billig bzw. schlecht verarbeitet wurden. Deshalb sollte man beim Kauf von Kinderspielzeug immer auf sogenannte Prüfsiegel achten, denn diese geben Auskunft darüber, ob ein Produkt gefährliche Substanzen enthält.

Worauf sollte man beim Holzspielzeugkauf achten?

Einige Kriterien sind ausschlaggebend, um sein Kind bedenkenlos mit seinem Holzspielzeug spielen zu lassen. Diese geben Aufschluss darüber, ob die Spielwaren gefährlich für Kinder sind oder nicht. Zu den wichtigsten Punkten, die vor dem Kauf bedacht werden müssen, zählen unter anderem:

  • unbehandeltes Holz
    Gerade wenn sich Kinder noch in einem Alter befinden, in dem sie sich alles in den Mund stecken müssen, sollte das Spielzeug nach Möglichkeit nicht behandelt worden sein. Denn gerade in den chemischen Lacken sind gefährliche Lösungsmittel oder Giftstoffe enthalten, die der Gesundheit schaden. Im Idealfall wurde das Spielzeug aus Holz auch nicht verleimt.
  • Spielwaren aus Vollholz vorziehen
    Ebenso ungeeignet ist Spielzeug, das aus Spanholz hergestellt wurde. Denn dann ist in dem Material gesundheitsbedenkliches Formaldehyd enthalten, welches einen Großteil der Schadstoffbelastung im Holz ausmacht. Stattdessen sollte man besser auf Spielwaren aus Vollholz setzen, denn diese sind unbedenklich.
  • heimische Hölzer
    Auch die Holzart selbst kann dazu beitragen, dass ein Kind auf Spielzeug allergisch reagiert, wenn es dieses in den Mund nimmt – vor allem bei exotischen Hölzern wie zum Beispiel Palisander. Deshalb ist beim Kauf darauf zu achten, dass das Material aus einer heimischen Baumart gewonnen wurde. Dann ist die Gefahr einer allergischen Reaktion weitaus geringer.
  • Gütesiegel
    Das CE-Siegel ist kein Garant dafür, dass es sich um ein sicheres Holzspielzeug handelt. Denn es wird vom Hersteller selbst am Produkt angebracht und unterliegt keiner gesetzlichen Kontrolle! Darum sollte man auf das GS-Zeichen setzen, es steht für geprüfte Sicherheit und wird von unabhängigen Stellen (TÜV) vergeben – wenn man sich an die gesetzlichen Vorgaben hält.

Jeder Händler kann über den Grosshandel Spielwaren im Internet beziehen und verkaufen. Nicht alle Händler achten bei der Auswahl ihrer Produkte auf die Sicherheit für Kinder. Hauptabnehmer und damit am Ende Verantwortliche sind eben doch die Eltern, die deshalb umso sorgfältiger auswählen sollten.


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