Skip to main content

Wo kann man Babykleidung günstig kaufen?

Eltern wissen es längst und werdende Eltern werden es bald am eigenen Leib erfahren: Kinder kosten Geld. Geld, das man gerne ausgibt, sicherlich. Aber auch Geld, das man hier und da sparen könnte und anders investieren könnte. Es sollte natürlich nicht an der falschen Stelle gespart werden, schon gar nicht auf Kosten der Gesundheit des eigenen Kindes. Gute Einsparungen kann man aber vor allem bei der Kleidung für ein Baby machen. Denn außer der Windel muss keine Anschaffung so oft getätigt werden, wie der Kauf von Babykleidung.

Gebrauchte Babykleidung günstig kaufen

Kinder werden so schnell groß! Das gilt vor allem in den ersten Monaten und Jahren. Was gestern noch gepasst hat, scheint fast über Nacht schon zu klein geworden zu sein. Was beispielsweise ständig gebraucht wird sind Bodys. Sie sind Basisteil eines jeden Outfits, halten sie doch wunderbar von oben bis unten warm. Viele werdenden Eltern entscheiden sich dann schon vor der Geburt, ihrem Baby gleich Strampler und Bodys in größeren Größen zu kaufen, schließlich spart man somit Geld. An diesem Punkt sollte man aber eben nicht ans Geld sparen denken, denn in der Tat ist es sinnvoll, dem Kleinen oder der Kleinen vor allem zu Beginn richtig passende Kleidung anzuziehen. Damit wird es dem Baby viel leichter gemacht, die eigene Körpertemperatur zu halten. Erwachsene mögen es in der Regel ja außerdem auch nicht, wenn die Kleidung viel zu groß ist, oder?

Nun braucht ein Neugeborenes aber unglaublich viele Bodys, einerseits, weil es schnell aus der Kleidung heraus wächst, andererseits auch, weil es viel spuckt und die Bodys oft gewechselt werden müssen. Selbst wenn manch günstiger Body im Zehnerpack pro Stück nur 2 bis 3 Euro kostet, so kann das schnell ins Geld gehen. Gebrauchte Babykleidung ist dabei das Zauberwort, das den Eltern Kosten spart. Doch wo kann man Babykleidung günstig kaufen?

  • Geschwisterkind
    Wird man nicht zum ersten Mal Mutter und Vater, sind vielleicht noch Kleidungsstücke von dem Säuglingsalter des Geschwisterkindes übrig. Wer also nach dem ersten Kind mit dem Gedanken spielt, ein weiteres zu bekommen, sollte die Babysachen nicht entsorgen, denn das Wiederauftragen ist mit Sicherheit die günstigste Kostenvariante.
  • Freunde und Verwandte
    Viele bewahren Kinderkleidung im Keller oder auf dem Dachboden auf, weil man sich davon nicht so recht trennen kann oder weil man glaubt, ein Verkauf würde sich nicht lohnen. Werdende Eltern sollten sich deshalb nicht scheuen, Freunde und Verwandte einfach zu fragen, ob noch Babykleidung vorhanden ist und ob man sie nicht (eventuell auch für ein kleines Taschengeld) erhalten könnte oder geborgt bekommt.
  • Babykleidung Online kaufen
    Online auf Auktions-Plattformen wie eBay oder auf Tauschseiten wie beispielsweise dem Kleiderkreisel gibt es tatsächlich das eine oder andere Schnäppchen zu machen, oft geht gebrauchte Babykleidung schon für einen Euro weg oder man hat die Möglichkeit ganze Kleidungssammlungen günstig zu erwerben.
  • Flohmarkt und Second Hand Shop
    Wer sich beim Online-Handel etwas unsicher ist, da man nie weiß, in welchen Zustand sich die Kleidung tatsächlich befindet oder man den Verkäufer gerne vorher gesehen hätte, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, auf dem Flohmarkt oder in einem Second-Hand-Shop direkt vor Ort zu stöbern und sich von der Qualität der Ware einen eigenen, persönlichen Eindruck zu verschaffen.
  • Kinderkleidermärkte
    Möchte man nicht zwischen altem Trödel nach einzelnen Fundstücken suchen und sieht auch gerne auch die Menschen hinter der Kleidung, so sind Kinderkleidermärkte mit Tischverkauf als Alternative zum Flohmarkt ideal. Meist im Frühjahr und Herbst veranstalten Kindergärten oder Krabbelgruppen diese Märkte, auf denen sich alles rund um das Kind dreht. Im selben Boot sitzend lässt es sich außerdem entspannt handeln und um einen günstigen Preis feilschen.

Neue günstige Babykleidung kaufen

Neuware ist natürlich immer etwas teurer als gebrauchte Kleidung. Doch auch Neuware muss nicht zu sehr ins Geld gehen, wenn man weiß, wohin man sich wenden muss.

  • In Online-Shops kaufen
    Wenn man in eine Suchmaschine die Begriffe „günstige Babykleidung“ eingibt, bekommt man natürlich sämtliche Online-Shops angepriesen, bei denen aber auch der eine oder andere Body ganz schön teuer sein kann, der woanders deutlich weniger kosten würde. Hier empfiehlt es sich in erster Linie natürlich zu vergleichen, doch dafür muss man erst mal genügend Zeit haben und die Ware kann man sich natürlich auch erst nach Kauf genauer anschauen. Gut sparen lässt sich online auch durch die Verwendung von Sparcodes bzw. Rabattcodes. Am besten Google mit dem gewünschten Shop plus das Wort „Rabattcode“  füttern und schon werden zahlreiche Seiten mit Rabattcodes aufgeführt.
  • Babymarkt oder Bekleidungsgeschäfte
    Gerade in größeren Städten findet man einige Babymärkte, die ein entsprechend großes Angebot führen und dabei auch einige Schnäppchen parat halten. Hier ist natürlich der Vorteil geboten, dass man die Ware direkt vor Ort anfassen und überprüfen kann. Auch gängige Bekleidungsketten wie C&A oder H&M führen eine Babyabteilung, in der man fündig werden kann.
  • Großhandel
    Eine recht günstige Variante an neu gekaufte Babykleidung heran zu kommen ist der Großhandel. Wer die Möglichkeit hat, in der Metro oder einem anderen Markt dieser Art einkaufen zu gehen, sollte es auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Zwar ist die Produktpalette dort längst nicht so groß wie anderswo, doch findet man hier wirkliche Schnäppchen. Beispielsweise ein Body, der im Online-Shop 10 Euro kostet, ist hier für etwa die Hälfte zu haben.

Ist Neuware besser für das Baby?

Sowohl gebrauchte Babykleidung, als auch neue hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Während gebrauchte Babykleidung in der Regel um einiges günstiger ist als neue, haben manche werdende Eltern dennoch ihre Bedenken. Ganz einfach aus dem Grund, dass man häufig nicht weiß, aus welchem Haushalt die Kleidung stammt. Daher gilt sowieso beim Kauf jeglicher Babykleidung: Bevor das Baby die Sachen angezogen bekommt, ordentlich waschen!

Auch bei preiswerter Ware auf Qualität achten

Aber auch bei neuer Ware sollte man nicht zu blauäugig sein, vor allem nicht bei den ganz günstigen Schnäppchen. Hier ist es enorm wichtig darauf zu achten, dass die Kleidung schadstofffrei ist. Besonders gefährlich sind nämlich umwelt- und gesundheitsschädlichen Farbstoffe und chemischen Weichmacher. Chemische Weichmacher wie Diethylhexylphthalat, kurz DEH sind in der EU nicht verboten und können sich daher in Laufsöckchen oder in Applikationen auf Bodys wiederfinden. Ein CE-Zeichen gibt dabei noch keine Sicherheit, dass diese Weichmacher nicht in der Kleidung vorhanden sind, vielmehr sollte auf Hinweise wie „frei von Weichmachern“ geachtet werden. Bei den Farbstoffen sind die EU-Richtlinien hingegen mittlerweile schon recht weit, sodass man – kauft man die Babykleidung nicht unbedingt von sogenannten fliegenden Händlern, bei denen das Importland unbekannt ist – sich dabei nicht allzu große Sorgen machen muss.

Letztendlich ist es Geschmackssache der Eltern, ob sie die Babykleidung lieber gebraucht oder neu erwerben möchten, Geld sparen kann man in beiden Fällen, wenn man die Augen offen hält. Allerdings sollte natürlich immer darauf geachtet werden, dass die Gesundheit des Kindes an erster Stelle steht und im Zweifel dann eben doch ein paar Euro mehr bezahlt werden, bevor ein Risiko eingegangen wird. Zudem kann man auch beim Verkauf der Babykleidung wieder etwas vom investierten Geld zurück bekommen.


Ähnliche Beiträge



Kommentare

Baby-Bodys – Die Qual der Wahl beim Kauf 13. November 2014 um 10:36

[…] das ist häufig etwas kosteninsiver. Sparen kann man auch bei Qualitätsprodukten immernoch durch gebrauchte Kleidung , denn in fast allen Städten gibt es zweimal im Jahr Kinderkleidermärkte, auf denen viele Mütter […]

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *