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Schwangerschaftsbegleitung
– Hilfe während & nach der Schwangerschaft

 

Schwanger. Das heißt: Neun Monate Zeit und Ruhe um sich langsam auf die Geburt und das spätere Leben mit Baby einzustellen und vorzubereiten. Mitnichten, denn häufig treten plötzlich eine Menge Fragen auf, auf einmal gilt es Behördengänge bereits vor der Geburt zu absolvieren oder andere organisatorische Dinge zu erledigen. Da kann mann/frau schon mal den Überblick verlieren.

Professionele Schwangerschaftsbegleitung – die behalten den Durchblick

Was es in den USA schon lange üblich ist, gibt es jetzt auch in Deutschland: Gegen Entgelt kümmern sich Schwangerschaft-Concierges (Dienstleister) um alle organisatorischen Belange und Fragen die in der Schwangerschaft und nach der Geburt so anfallen. In Deutschland bietet zum Beipiel die Agentur maternita seit einigen Jahren eine Schwangerschaft-Concierge an

Wie sieht so eine Unterstützung aus?

Schwangerschaftsbegleitung – bei dieser Form von Begleitung durch die Schwangerschaft und nach der Geburt handelt es sich um keinerlei medizinische Beratung oder Betreuung.  Statt dessen werden einem hier Profis zur Seite gestellt, die werdende Familien bzw. Mütter, während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt helfen.

Sie unterstützen beispielsweise:

Die Liste ließe sich schier unendlich erweitern. Tatsächlich unterschätzen fast alle Paare mit Kinderwunsch die Menge an organisatorischen Dingen, die vor der Geburt eines Babys oder in Folge dessen anfallen. Selbst in Angelegenheiten wie einem potenziellen Steuerwechsel, der sich mit der Geburt eines Kindes tatsächlich rechnen kann, kann eine Schwangerschaftsbegleitung hilfreich sein.

Was kostet eine Schwangerschaftsbegleitung?

Wir haben einmal Ulrike Käfer (Mitarbeiterin von maternita) auf diese Frage angesprochen und herausgefunden, dass wie bei vielen anderen Dienstleistungsunternehmen die Preisfrage stark von den Kundenwünschen abhängt:

Gründerin von maternita

Inga Sarrazin – Mitbegründerin von maternita

Das kommt tatsächlich auf den Umfang und den Luxusfaktor an. Eine persönliche Beratung mit Kontakten, Informationen und Checklisten können sich viele arbeitende Familien leisten (oder alternativ auch von Freunden oder Familie schenken lassen) – ähnlich wie eben ein Friseurtermin oder ein Termin beim Heilpraktiker. Wenn es dann um Personalshopping oder exklusive Spa-Termine und private Geburtsvorbereitungsstunden geht, wird es schon etwas hochpreisiger, dafür dann auch exklusiver. Ziel ist aber, dass wir jede Frau bedienen können und sie da abholen wo sie gerade steht, je nach Bedürfnis und Budget. Zusätzlich gibt es auch erste vergünstigte Onlineangebote und Paketpreise für Behördenangelegenheiten.

Wer nimmt so eine Schwangerschaft-Concierge in Anspruch?

  • berufstätige Frauen
    die mitten im Berufsleben stehen oder bis zum Schluss arbeiten und denen es an Zeit für all die organisatorischen Dinge geht
  • Frauen/Paare die sich etwas gönnen möchten
    und die Organisation vieler Dinge gerne in fremde Hände geben
  • Paare, die das erste Baby bekommen und alles richtig machen wollen
    und dafür auf den Erfahrungsschatz der Mitarbeiterinnen zurückgreifen wollen
  • Frauen in besonderen Umständen
    wie einem bevorstehenden Umzug, Auslandsaufenthalt oder jene, die eine Krankheit meistern müssen
  • alleinerziehende bzw. allein lebende Frauen
    die Hilfe suchen um nicht alles alleine zu stemmen
  • Frauen, die sich überfordert fühlen
    von all den Angeboten, Möglichkeiten und Entscheidungen die es zu treffen gilt
  • Männer, die einen Teil zur Entlastung beitragen möchten

Auch engagierte Firmen die Wert darauf legen ihre Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, nehmen heute die Dienste von Agenturen wie maternita gerne an um ihre Mitarbeiterinnen im Falle einer Schwangerschaft zu begleiten und ihnen den Weg zurück in die Arbeitswelt möglichst komplikationslos ermöglichen wollen.

Ulrika Käfer und Inga SarrazinDie Gründerinnen der Agentur maternita sind das beste Beispiel für die Zielgruppe einer Schwangerschaftsbegleitung. Auszüge eines Interviews mit Ulrike Käfer: “Ich selbst war bis zum Ende meiner Schwangerschaft im Ausland und quasi mit allem zu spät dran. Als ich nach Deutschland zurück kam und mein Nestbautrieb einsetzte war ich maßlos überfordert. Meine Mitgründerin Inga wiederum lag ab der 19. Woche im Krankenhaus und konnte ihre Schwangerschaft nur wenig genießen. Sie hatte auch später ganz andere Sorgen – nachdem ihre Zwillingsfrühchen in der 28. SSW zur Welt kamen – als sich über die Erstausstattung und Behördengänge den Kopf zu zerbrechen. Wir wären beide wären also unsere besten Kundinnen gewesen.

Wann sollte man sich bei einer Schwangerschaftsbegleitung / Schwangerschafts-Concierge melden?

Je eher sich die werdenden Eltern melden, umso mehr Zeit haben die zuständigen Mitarbeiter um die richtige Betreuung zu finden. Viele wichtige Entscheidungen müssen tatsächlich schon in den ersten Trimestern der Schwangerschaft getroffen werden, z.B.  sollte die Suche einer Hausgeburtshebamme, Beleghebamme oder ein Platz im Geburtshaus frühzeitig angegangen werden. Auch ein Steuerklassenwechsel, welcher sich bei manchen Paaren positiv auf das Elterngeld auswirken kann, muss in den ersten 4 Monaten passieren. Da ist es gut so früh, wie möglich über alle Optionen zu sprechen.

 


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