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25. SSW (Schwangerschaftswoche)

 

Die 25. Schwangerschaftswoche, noch sind es also circa 15 Wochen bis zur Geburt des Babys. Noch ein paar wenige Wochen in denen sich schwangere Frauen eigentlich ganz wohl in ihrer Haut fühlen. Denn, so ab der 32. Schwangerschaftswoche, wenn es langsam aber sicher auf das Ende der Schwangerschaft zugeht, beginnen die Begleiterscheinungen der Spätschwangerschaft. Dann wird der Bauch allmählich richtig schwer und die Frauen beginnen zu watscheln. Noch aber sollten sich Schwangere, die nicht gerade von Sodbrennen oder andauernden Rückenschmerzen geplagt sind, ganz wohl fühlen.

Das Baby in der 25. Schwangerschaftswoche

Das Baby ist nun in etwa 33 cm groß und wiegt ungefähr 800 Gramm. Eine ‚Hand voll‘ Mensch, der – sollte er zu diesem Zeitpunkt als Frühchen zur Welt kommen – bereits richtig gute Überlebenschancen hätte. So langsam sinken also die Ängste, es könnten verfrühte Wehen einsetzen oder Komplikationen auftreten, denn immerhin wäre das Baby nun auch außerhalb seiner geschützten Hülle fähig zu überleben.

Schwangere Frauen und werdende Väter können jetzt immer mehr Kontakt zu ihrem Baby aufnehmen. Das Kleine kann bereits Licht durch die Bauchwand wahrnehmen. Man kann sich also ruhig einmal den Spaß machen und eine (nicht zu warme) Taschenlampe auf den Bauch halten. Meist wird das Baby auf dieses Licht aufmerksam, dreht den Kopf und wird auf einmal ganz mobil im Bauch.

Die Mutter in der 25. Schwangerschaftwoche

Ab etwa diesem Zeitpunkt gehen die meisten werdenden Mütter zunehmend in einem „Hohlkreuz“, denn der stetig wachsende Bauch zieht nun immer kräftiger nach vorne und zwingt Sie dadurch automatisch dazu ihren Schwerpunkt nach hinten zu verlagern.

Viele Schwangere leiden diesbezüglich vermehrt unter Rückenschmerzen, da auch noch zusätzlich das Gewicht ihres nun recht flott wachsenden Babys auf Ihre Blase drückt. Die meisten werdenden Mütter finden so immer schwerer eine geeignete und entspannte Schlafposition.

Manchmal hilft es auf der Seite zu schlafen. Hierbei ist es hilfreich, wenn man das untere Bein einfach ausstreckt und das obere Bein etwas anwinkelt. Man kann dafür auch wunderbar ein Seitenschläfer- bzw. Still- oder/und Lagerungskissen nutzen, um den Körper zu entlasten und um besser zur Ruhe finden zu können. Am besten man probiert einfach mal aus, welche Schlaf- bzw. Ruheposition am angenehmsten ist.

Schwangerschaftsdiabetes

Häufig wird in dieser Zeit der Schwangerschaft der Gynäkologe anraten einen Test bezüglich eines eventuell aufkommenden ‚Diabetes‘ vorzunehmen.

Erschrecken Sie hierüber nicht, denn dies ist leider häufiger der Fall, als man annimmt. Früher wurde eine „Schwangerschafts-Diabetes“ oftmals nicht oder erst kurz vor der Geburt erkannt. Dadurch, dass man in der heutigen Zeit über die Möglichkeit einen Diabetes speziell in der Schwangerschaft zu entwickeln informiert ist, sollte man einen solchen Test ebenfalls vornehmen lassen, um auch dieses mögliche Risiko für sich selbst und die Gesundheit Ihres Babys ausschließen zu können.

Der Test kann entweder direkt bei Ihrem Gynäkologen oder aber auch bei Ihrem Hausarzt vorgenommen werden, wobei Sie eine ‚Traubenzuckerlösung‘ mittels Getränk (ca. 200 ml – also 1 kleines Glas) zu sich nehmen. Zuvor wird der „Zuckerwert“ bei Ihnen gemessen und das Ganze wiederholt sich eine Stunde nach dem Getränk. Sollte nun nach einer Stunde der Blutzuckerwert über 140 mg/dl liegen, so ist dies ein Anzeichen dafür, dass bei Ihnen womöglich eine Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) vorliegt. Um diesen Verdacht zu bestätigen wird in diesem Fall ein sogenannter „Zuckerbelastungstest“ durchgeführt, wobei der Blutzucker in seiner Entwicklung im Laufe eines Tages nun stundenweise und zu Anfang auch nüchtern gemessen wird. Hierzu ist es meist nötig sich für einen Tag in ambulant stationäre Betreuung Ihres Krankenhauses, in dem Sie entbinden wollen, zu begeben. Sie müssen jedoch keine Angst vor diesem Test haben und auch nicht noch etwa ‚über Nacht‘ dort bleiben.

Sollte sich durch einen solchen ausführlichen Belastungstest dann tatsächlich herausstellen, dass man an Diabetes erkrankt ist, kann es durchaus ausreichend sein, wenn man seine Ernährung etwas umstellt. Die Ärzte im Krankenhaus werden Sie diesbezüglich dann auch eingehend beraten bzw. Sie an eine entsprechende Ernährungsberatung überweisen. Erst, für den Fall, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen, um den Blutzuckerspiegel zu normalisieren, kann es nötig werden bis zur Geburt entsprechende Tabletten einzunehmen oder gar Insulin zu verabreichen.

Mit der Geburt Ihres Kindes verschwindet der Diabetes in der Regel wieder, so dass Sie sodann auch keine weitere ‚Diät‘ einhalten müssen.

 

24. SSW                                                                                                           26. SSW


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