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OvulaSens – einfache Hilfe bei Kinderwunsch?

 

In letzter Zeit stoße ich auf unzähligen Seiten im Internet auf eine Neuheit zum Thema Kinderwunsch. Außerdem, so heißt es, könne man OvulaSens bei längerer Anwendung auch zur hormonfreien Verhütung nutzen.

Was ist OvulaSens und wie wird es verwendet?

OvulaSens ist ein flexibler Temperaturmessring, bestehend aus einem Kunststoffring mit Temperatursensor. Benutzt wird er wie ein Tampon und sitzt den gesamten Zyklus der Frau unbemerkt im Körper. Einmal eingesetzt hat man als Frau erst mal nichts mehr zu tun. Das kleine Gerät hingegen ackert fleißig tagelang. Alle 5 Minuten misst es die Temperatur der Frau und speichert diese. Über ein Lesegerät ist es möglich die Daten jederzeit von der Anwenderin selbst zu übertragen und mittels USB-Funktion am PC auszulesen.

Wann sollte man OvulaSens anwenden?

Gerade beim unerfüllten Kinderwunsch kann es für sich selbst und besonders den Frauenarzt sehr hilfreich sein den Zyklus genau zu kennen. Gerade bei Frauen, die sehr unregelmäßige Zyklen haben (beispielsweise besonders lang), kann eine dauerhafte Messung Anhaltspunkte für eine Problematik geben. Mit den Ergebnissen ist der Frauenarzt im Stande passende Therapien anzuwenden um den Kinderwunsch zu unterstützen. Selbstverständlich erkennt man durch die Analyse der Daten auch seine fruchtbaren Tage und kann dementsprechend reagieren. Bei der Verwendung von OvulaSens zur hormonfreien Verhütung sind natürlich besonders diese Daten interessant.

Warum nicht einfach mit einem einfachen Thermometer messen?

Sicherlich eine berechtigte Frage. Das die Temperaturkurve einer Frau grundsätzlich zahlreiche Informationen über den Zyklus zeigen kann ist schon lange bekannt. Viele Frauen messen täglich ihre Körpertemperatur um bei Veränderungen entsprechend zu handeln. Eine Erhöhung der Körpertemperatur beispielsweise kann auf die, in diesem Fall höchst interessanten, fruchtbaren Tage hinweisen. Problematisch allerdings ist diese Messung oft dann, wenn auf den Körper der Frau sehr viele Einflüsse wie Sport, Krankheit oder einfach ein unregelmäßiger Tagesablauf einwirken. Mit der dauerhaften Messung über Tage hinweg innerhalb sehr kurzer Abstände sind diese Einflüsse weniger prägnant.

Was kostet OvulaSens?

Hier findet man schnell den Haken, der sicherlich viele Frauen erst einmal davon abhalten wird, diese Methode der Temperaturmessung einfach auszuprobieren. Je nach Anwendungsbereich liegt der Preis für Ring und Messgerät zwischen 30 und 75 Euro pro Monat. Die Angebote unterscheiden sich hier meist im Umfang bezüglich Diagnostik, Auswertung etc.

Aktuell gibt es allerdings eine interessante Kinderwunschaktion. In dieser erhält man das Lesegerät und den Sensor inklusive Beratung für 6 Monate für 205 Euro und spart somit 150 Euro zum normalen Preis.

Mein Fazit

Für bequeme Frauen wie mich, die nicht besonders talentiert im Umgang mit Produkten sind, die eine Regelmäßigkeit verlangen ist OvulaSens sicherlich eine sehr gute Alternative zum Temperaturmessen. Auch für Frauen, die mehr über ihren Körper und den Zyklus wissen möchten kann ein einfaches Thermometer sicherlich nicht mit diesem mithalten. Frauen aber, die kein Problem haben jeden Morgen ihre Körpertemperatur selbst zu messen und keine unregelmäßigen Zyklen beispielsweise haben werden sicherlich das Geld anders anlegen.

Ich bin gespannt, wie OvulaSens sich in den nächsten Monaten und Jahren bewährt. Man merkt in Foren z.B. deutlich, dass noch eine gewisse Unsicherheit herrscht zu diesem Thema. Über Erfahrungen von Anwenderinnen würde ich mich dementsprechend sehr freuen!


 


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Kommentare

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[…] findet. Um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen, sollte man deshalb mittels Fruchtbarkeitsrechner oder Eisprungkalender berechnen, wann die fruchtbaren Tage sind und diese in etwa alle zwei Tage […]

Antworten

Unfruchtbarkeit beim Mann 13. November 2014 um 10:43

[…] alles in Ordnung”), durchlebt zunächst einmal den Spießrutenlauf des Liebe nach Kalender, Temperaturmessungen oder Teststreifenpinkeleien, bis hin zu der nervtötenden Fragerei der lieben Verwandten die auch […]

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